Wirksame Hilfe

ADS – Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne oder mit Hyperaktivität (ADHS) stellt Eltern und Kinder vor große Herausforderungen. Doch die Krankheit kann therapiert werden. Die Central Krankenversicherung hilft Familien mit individueller Begleitung.

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Optimale Koordination der Therapie

Die Diagnose ADS ist ein Schock – und doch der erste Schritt zurück in ein fröhliches Familienleben. Denn für betroffene Familien ist der richtige Befund der Grundstein, ihrem Kind wirksam helfen zu können. Dafür ist es nötig, eine interdisziplinäre Diagnostik durch Ärzte, Psychologen und weitere Therapeuten vorzunehmen. Ohne ein eindeutiges Ergebnis werden oft zu viele, letztlich wenig effektive Maßnahmen verschrieben.
Die Central Krankenversicherung hat dies erkannt: Sie hilft, die richtigen Untersuchungen zu organisieren. Der Schlüsselbegriff ist „Case Management“ und steht für die individuelle Begleitung jeder Familie vom Anfangsverdacht bis zur Therapie. „Im ersten Schritt prüft die Fallmanagerin vorhandene Befunde. Schnell wird klar, welche Untersuchungen fehlen. Dann hilft sie Familien dabei, eine umfassende Entwicklungsdiagnostik zu organisieren, die von spezialisierten Ärzten, Therapeuten oder sozialpädiatrischen Zentren durchgeführt wird“, erklärt Dr. Max Wunderlich, Leiter des Gesundheitsmanagements der Central.

Der beste Therapieplan bleibt ohne Erfolg, wenn er nicht zum Alltag einer Familie passt. Darum ist die Fallmanagerin so wichtig: Sie hört zu, entwickelt gemeinsam mit der Familie Vorschläge und hilft bei der Koordination der Therapie. Wie bei Familie P., die vom Case Management der Central profitierte und eine gute Therapie für Tochter Nike fand. Die Fallmanagerin hilft auch über die Therapie hinaus, etwa bei der Abstimmung mit der Schule, um die Rahmenbedingungen für das Kind zu verbessern

Sinkende Verordnungen von Ritalin

Jedes fünfte Kind hat heute eine Entwicklungsverzögerung – dazu gehören neben den Aufmerksamkeitsstörungen auch Sprachstörungen oder Legasthenie. Und obwohl die Fallzahlen von ADS stetig steigen, wurden 2013, nach 20 Jahren steigender Zahlen, erstmalig leicht rückläufige Ritalin-Verordnungen festgestellt. Experten führen das auf eine verbesserte und zunehmend differenzierte Versorgung von Patienten zurück. Gut, dass Familien heute früh und nachhaltig Unterstützung bekommen.

Titelfoto: Getty Images/Westend

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