Warum die Morgenrasur Rendite bringt

Das Sparbuch wirft keine Zinsen mehr ab. Im Gegenteil: Das Geld darauf wird real immer weniger. Entdecken Sie die Dividende als lukrativen Zinsersatz.

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Mit Marken Geld verdienen

Will Ihnen jemand weismachen, dass er durchs Zähneputzen Geld für die Altersvorsorge verdient, sollten Sie ihn nicht gleich als Sprücheklopfer abtun. Behauptet er zudem, jeden Tag würden Tausende Menschen für den Aufbau seines Vermögens arbeiten, obwohl er gar kein Unternehmer ist, können Sie ihm auch das glauben. Denn wahrscheinlich gehört er zu denjenigen, die auf die Ertragskraft wachstumsstarker Unternehmen setzen und damit die Chancen der Kapitalmärkte nutzen. Eine zeitgemäße Strategie für den Vermögensaufbau.

Procter & Gamble: Mit Kosmetik- und Haushaltsartikeln setzte der Konzern 2015/16 rund 65 Milliarden US-Dollar um (Fotos: PR)

Stabile Sachwerte

Denn in Zeiten ohne Zinsen wird das Geld auf dem Sparbuch durch die Inflation stetig weniger. Seit 2011 verringert sich so die Kaufkraft der Rücklagen der Bundesbürger. Wer dagegen auf Aktien erfolgreicher Unternehmen setzt, investiert in Sachwerte. Diese bieten meist guten Schutz vor Kaufkraftverlusten, da sie wertbeständig sind.
Mit dem Erwerb einer Aktie wird der Käufer quasi zum Miteigentümer eines Unternehmens. Dadurch gehört ihm ein kleines Stück davon – also auch etwas von dessen Maschinen, Patenten und Produkten. Mehr noch: Hat das Unternehmen Erfolg und schüttet es Gewinne aus, dann erhält er als Aktionär regelmäßig seinen Anteil in Form der Dividende. Diese stellt vereinfacht ausgedrückt den „Zins“ für den Aktionär dar, der sein Geld in das Unternehmen investierte. Und das kann sich auszahlen: Bis zu 50 Prozent der Gesamtrendite eines Aktien­investments können auf lange Sicht durch reinvestierte Dividenden­erträge erzielt werden. Weiterer Vorteil für Aktionäre: Wachsen Unternehmen, zahlen sie häufig auch eine höhere Dividende. Allein in Deutschland betrug das Dividen­denwachstum für 2016 gegenüber 2015 rund acht Prozent. Die deutschen Unternehmen haben über 45 Milliarden Euro an Investoren ausbezahlt.

Unternehmen mit Substanz

Doch welches sind zuverlässige Qualitätsunternehmen, die langfristig wachsen, um ihre Dividende nachhaltig steigern zu können? Dazu gehören zum Beispiel die großen Hersteller weltbekannter Konsumprodukte. Egal, ob blend-a-med-Zahnpasta oder ­Gillette-Rasierer aus dem Hause Procter & Gamble, Buitoni-Nudeln und Nespresso-Kaffee von Nestlé oder ein Softdrink von Coca-Cola – die Marken sind nahezu jedem ein Begriff, und die Produkte begleiten jeden mehr oder weniger durch den Tag. Entsprechend häufig landen sie in den Einkaufswagen der Supermarktkunden rund um den Globus. Doch nicht nur in der Konsumgüterbranche finden sich aussichtsreiche Dividendenzahler. Auch im Gesundheitswesen, in der IT und im Telekommunikationssektor gibt es sehr gut verdienende Unternehmen, bei denen mit einer höheren Dividendenrendite, also einer besseren Verzinsung des investierten Aktienkapitals als beim Marktdurchschnitt, zu rechnen ist.

Alles Pasta: Nestlé produziert Buitoni- Nudeln und Unilever passende Bertolli-Soßen (Fotos: PR)

Dividendenfonds der Extraklasse

„In den vergangenen zwei Jahren haben wir vor allem auf Unternehmen gesetzt, deren Gewinne wenig konjunkturabhängig sind und die verlässliche Dividenden zahlen. Das sind genau die Aktien, die Investoren in unsicheren Zeiten verstärkt nachfragen. Ihre Kurse steigen also tendenziell, was die Wertentwicklung der Strategie stützt“, erklärt Thomas Schüßler. Er ist der Manager des erfolgreichen DWS Top Dividende, der im Jahr 2003 startete und mittlerweile der größte deutsche und der zweitgrößte Aktienfonds in Europa ist. Mit durchschnittlich über zehn Prozent Wertentwicklung im Jahr beweist er, dass Dividendenfonds auch in turbulenten Zeiten für Kontinui­tät im Portfolio sorgen. Im November 2016 schüttete der Fonds rund 460 Millionen Euro an seine Anleger aus – 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Erfahrung als Erfolgsgarant

Möglich ist so ein Erfolg nur durch eine gewissenhafte Auswahl der Unternehmen. Dafür sorgt ein neun­köpfiges, ­erfahrenes Team, das insgesamt rund 22 Milliarden Euro in Dividenden- und Value-Fonds managt. Es wird zudem von der starken Aktienplattform der Deutschen Asset Management, in die global rund 120 Analysten und Fondsmanager eingebunden sind, mit zusätzlichen Informationen unterstützt.
Für den Fonds wählen Manager nur Aktien von Unternehmen aus, die künftig eine nachhaltige Dividendenrendite, ein überdurchschnittliches Dividendenwachstum und eine ihrem Geschäftsmodell angemessene Ausschüttungsquote erwarten lassen. Zudem müssen die Fundamentaldaten eines Unternehmens stimmen. Und auch die Managementfähigkeit und die Wettbewerbsposition der Unternehmen spielen bei der Auswahl eine Rolle.
So sind etablierte Unternehmen mit Weltruf und hoher Dividendenrendite  besonders hoch gewichtet. Sie machen in der Regel gut die Hälfte des Fondsvolumens aus. Eine gute Voraussetzung für Anleger, um mit dem DWS Top Dividende durch die Sachwertanlage in Aktien gleich zweimal zu profitieren: von Kursgewinnen und von regelmäßigen Erträgen dank Dividendenausschüttungen

 Titelfoto: Getty Images/Kay Blaschke

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