Für mich nur das Beste

Die Berufsstarter von heute haben genaue Vorstellungen von ihrem Arbeitgeber. Was dieser bieten sollte.

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Begehrte Fachkräfte

Wie tickt die junge Generation? Eine Frage, die sich die Älteren wohl schon immer gestellt haben und auf die sie mitunter nur mit Kopfschütteln reagieren können. Doch mit Blick auf den Arbeitsmarkt von heute ist derlei Skepsis nicht angebracht. Die Personalverantwortlichen in Unternehmen können die Wünsche und Ziele junger Berufsstarter nicht ignorieren. Denn schon morgen werden Fachkräfte wegen des demografischen Wandels knapp. Wer sie gewinnen will, muss ihnen etwas bieten.

Verbreitete Vorurteile

Dabei hat sich das Verständnis, was eine attraktive Arbeitsstelle ausmacht, verändert. In den Medien wurde zuletzt immer wieder das Bild junger Erwachsener gezeichnet, für die anstelle von Status eher der Sinn und die Freude an der Arbeit entscheidend sind. Selbstverwirklichung und Freizeit seien ihnen wichtiger als berufliches Vorankommen und materieller Wohlstand, ist über sie zu lesen. Außerdem täten sie sich mit ausgeprägten Hierarchien­ generell schwer.
Doch sind die Berufsstarter wirklich so komplizierte und fordernde Arbeitnehmer, wie es gemeinhin heißt? Dieser Frage ging das Sozialwissenschaftliche Institut Schad (S.W.I.) in einer Studie auf den Grund. In einem Testzeitraum von einem Monat hat das S.W.I. 1.016 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen befragt, wie sie sich ihren zukünftigen Arbeitgeber vorstellen.

Vernetzt: Die Generation Y ist mit Internet und Handys aufgewachsen (Foto: Masterfile/RF)

Eine sinnvolle Aufgabe

Im Rahmen einer Online-Umfrage wurden die Studierenden gebeten anzugeben, welche Aspekte ihnen bei der Wahl eines Arbeitgebers nach Studienabschluss wichtig sind. Dabei standen acht große Themenbereiche zur Auswahl: Altersvorsorge und Gesundheitsförderung durch den Arbeitgeber, Work-Life-Balance,­ finanzielle und sachliche Zuwendungen, Weiterbildungsangebote/Karrierechancen, Betriebsklima, Arbeitnehmervertretung/Betriebsrat, Image/Renommee des Unternehmens sowie die internationale Präsenz des Unternehmens. Da die Anforderungen an einen Arbeitgeber vielfach sind, waren auch Mehrfachnennungen möglich.

„Das Ergebnis unterstreicht das Bild einer Generation, für welche die Sinnhaftigkeit im Beruf mehr zählt als die schnelle Karriere“, sagt Marcus Schad, Geschäftsführer des S.W.I. Wichtigster Punkt für die Studierenden war mit rund 80 Prozent das Betriebsklima. Auch die Annahme, die Generation der heute 17- bis 34-Jährigen sei nicht mehr bereit, alles dem Beruf unterzuordnen, und fordere einen stärkeren Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben, wird von der Studie bestätigt: Mit rund 72 Prozent liegt die Work-Life-Balance auf Platz zwei der wichtigsten Werte. Bedeutet dies etwa, dass die Jungen beruflich nichts erreichen wollen? Weit gefehlt. Mit rund 64 Prozent rangieren Angebote zur Weiterbildung und die Chance auf einen beruflichen Aufstieg auf Platz drei der Forderungen an den Arbeitgeber.

Etablierte Unternehmen sind gefragt

Auf die Frage, ob sie bereit wären, die Work-Life-Balance für eine Karriere hint­anzustellen, antworteten rund 22 Prozent der Studierenden mit „Ja“ und rund 50 Prozent mit „Vielleicht“. Lediglich rund 28 Prozent der Befragten waren nicht bereit, Einschnitte bei der Work-Life-Balance hinzunehmen. Zudem sind die Studierenden äußerst flexibel bei der Wahl des Arbeitsplatzes. So konnten sich 92 Prozent der Teilnehmer vorstellen, für den Job in eine andere Stadt zu wechseln.
Im Bereich Weiterbildungsangebote/ Karrierechancen legen rund 88 Prozent der Studienteilnehmer Wert auf Fortbildungen. Aber auch Karriereprogramme (rund 52 Prozent) und Coachings (rund 40 Prozent) sind den Studierenden wichtig. Hinsichtlich der Vorgesetzten bestätigen die Studierenden das Bild von der unangepassten Generation – 55 Prozent bevorzugen flache Hierarchien.
Und wollen die jungen Akademiker heute nicht alle in hippen Start-ups in Berlin oder anderen Metropolen arbeiten? Schad erwidert: „Das Ergebnis der Befragung kann dies nicht bestätigen: Rund 52 Prozent der Befragten wollen lieber für ein etabliertes Unternehmen als für ein Start-up tätig sein.“ Damit dürfte die Deutsche Vermögensberatung mit ihren vielfältigen Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung ganz nach dem Geschmack vieler Berufsstarter sein.

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Titelfoto: Masterfile/RF

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